Blauer Portugieser

Bei der Rebsorte Blauer Portugieser handelt es sich um eine rote Rebsorte. Die Rebsorte ist unter anderem auch bekannt unter den Namen Portughese, Portugieser oder Blaue Feslauertraube. Die Herkunft des Rebsorte ist ein wenig umstritten. Der Name lässt vermuten, dass die Rebsorte aus Portugal nach Österreich kam. Durch einige Quellen, zum Beispiel durch Jancis Robinson, wird dies angezweifelt. In der Gemeinde Gumpoldskirchen in Österreich sind jedoch Aufzeichnungen hinterlegt, dass der Schlossherr Freiherr von Fries den Blauen Portugieser aus Porto mit nach Österreich gebracht hat. Das Anbaugebiet ist trotzdem hauptsächlich im Donaugebiet zu finden. In Portugal selber findet man die Rebsorte nicht.
Weitere Anbaugebiete in Europa sind Ungarn, Rumänien, Kroatien und Südwestfrankreich.

Im Geschmack ist der Rotwein erfrischend und süffig und wird meistens als frischer Wein angeboten.
Das erfrischende Geschmack kommt durch das Beerenaroma, welches besonders bei jüngeren Weintrinkern gut ankommt. In den Bereichen trocken bis lieblich ist er gut vertreten.
Gereicht wird er bei den unterschiedlichsten Anlässen. Der Portugieser gehört ebenso zu einem gemütlichen Abend im Wirtshaus, wie zu einer guten Brotzeit mit Käse und Wurst. Besonders bei Weinfesten, Vereinsfesten oder Festzelten in den Anbaugebieten wird der Wein aus der roten Rebsorte sehr geschätzt. Besonders gut schmeckt der Wein, wenn er auf 14- 16 Grad herunter gekühlt ist.

In den Statistiken wird der Blaue Portugieser hinter Spätburgunder und Dornfelder auf Platz drei der Beliebtheit geführt. Viele Weinkenner schätzen, dass die Rebsorte Blauer Portugieser einen Wein hervor bringt, der einen geringen Alkoholgehalt hat.